Traditionelle Chinesische Medizin
Traditionelle Chinesische Medizin

Befragung, Zungen,- Puls,- Bauchdiagnose sind die elementaren diagnostischen Methoden der Chinesischen Medizin.
Die Befragung ähnelt der schulmedizinischen Anamnese, ist aber viel ausführlicher. Dabei werden auch spezifische Fragen zu Symptomatik und Konstitution gestellt. Gleichzeitig kann sich der Therapeut einen allgemeinen Eindruck von dem Patienten machen.
Bei der Zungendiagnose werden Form, Farbe, Struktur und Belag der Zunge beurteilt, um Hinweise auf chronische und akute pathologische  Geschehen zu bekommen.
Die Pulsdiagnose ist die subjektivste Form der Diagnose. An drei Taststellen der Radialisarterie am Handgelenk werden mehrere Pulsqualitäten beurteilt. Für einen erfahrenen Praktiker ist dies die Wichtigste, aber auch die am schwierigsten zur erlernende Form der Diagnose.

Die Bauch, - oder auch Hara - diagnose ist fast nur für die japanische Akupunktur, Shiatsu (japanische Massagetechnik) und japanische Kräutermedizin (Kampo) wichtig. Sie gibt ähnliche Hinweise wie die anderen Diagnoseformen.

 

Es gibt in der Schulmedizin ähnliche Diagnostikverfahren durch Augenschein oder Tastbefunde. Diese Techniken sind allerdings durch die Labor,- und Gerätediagnostik nicht mehr so gebräuchlich

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© Udo Zickwolf